Getting Ready Fotos:
So startet ihr entspannt in euren Hochzeitstag (ohne Stress)

Braut beim Getting Ready während ihr die Haare mit Haarspray eingesprüht werden.
Erinnern. Spüren. Fühlen.

Das Getting Ready ist der Moment, in dem aus „wir heiraten heute“ ganz leise „wir sind jetzt wirklich Brautpaar“ wird. Nicht, weil jemand die 100. Mascara-Schicht fotografiert – sondern weil in diesen Minuten echte Gefühle passieren: Vorfreude, Nervosität, ein Lächeln im Spiegel, eine Umarmung von Mama, ein kurzer Blick nach draußen und dieser Gedanke: „Okay… es geht los.“

Wenn ihr euch Getting Ready Fotos wünscht, die genau das zeigen, braucht ihr vor allem eins: Ruhe.
Und Ruhe entsteht nicht durch „perfekt“, sondern durch einen Ablauf, der euch trägt.

Wenn ihr mögt, helfe ich euch, den Ablauf so zu planen, dass dieser Morgen ruhig bleibt → Verfügbarkeit anfragen

Die 6 Phasen der Hochzeitsfotos: Getting Ready · First Look · Trauung · Gratulationen & Gruppenfotos · Brautpaar Shooting · Hochzeitsfeier

Kurz gesagt: Das Getting Ready ist kein Styling-Shooting. Es ist der emotionale Auftakt eurer Geschichte.

Warum Getting Ready Fotos mehr sind als Stylingbilder

Getting Ready Fotos sind für viele Paare später überraschend wertvoll, weil sie etwas zeigen, das am Hochzeitstag oft viel zu schnell vorbeirauscht:

  • Die Vorfreude am Morgen – dieses besondere Kribbeln, bevor es offiziell wird.
  • Die kleinen Gesten – Hände, die kurz zittern. Ein tiefer Atemzug. Ein Blick, der hängen bleibt.
  • Euer Umfeld – wer euch wirklich nah ist, ist oft genau hier bei euch.
  • Der Übergang – vom Alltag in euren Hochzeitstag.
  • Der erste echte „Wow“-Moment – wenn das Kleid sitzt, der Anzug perfekt ist und ihr euch selbst im Spiegel erkennt.
Braut beim Prüfen des Brautkleids bevor sie es Bald tragen wird.
Prüfender Blick beim Getting Ready von Anna in dem Spiegel

Der beste Ort fürs Getting Ready (damit Licht & Ruhe stimmen)

Der Ort entscheidet mit darüber, wie entspannt ihr seid – und wie „leicht“ eure Fotos wirken.

Option 1: Hotelzimmer (oder Location-Zimmer)

Vorteile: ruhiger, neutraler Look, oft mehr Platz, weniger Alltagskram.
Wichtig: Fragt nach einem Zimmer mit Fensterlicht (am besten große Fenster, keine dunkle Ecke).

Option 2: Zuhause

Vorteile: vertraut, emotional, „euer“ Gefühl.
Wichtig: Wählt ein Zimmer, in dem ihr euch wohlfühlt – nicht fünf Räume gleichzeitig.

Mini-Checkliste für euren Raum (5 Minuten, großer Effekt)

  • Alles weg, was ablenkt: Tüten, Kartons, Kabel, leere Flaschen, Wäschekörbe
  • Ein „Bereitgelegt“-Platz (z. B. Bett oder Tisch) für Details, die schnell griffbereit sein sollen
  • Wenn möglich: nah ans Fenster (Make-up + Anziehen am Fenster ist Gold)
  • Nicht zu viele Menschen im Raum – lieber weniger, aber die richtigen

Zeitplan fürs Getting Ready (Beispiel + Puffer-Regel)

Wenn Getting Ready stressig wird, liegt es fast nie an euch – sondern an einem Zeitplan ohne Reserve.
Mein Ansatz ist simpel: Wir rechnen rückwärts von eurer Trauung und bauen Luft ein.

Die Puffer-Regel, die ich jedem Paar empfehle

  • 60 Minuten vor Abfahrt solltet ihr „fertig“ sein (Kleid/Anzug sitzt, alles da).
  • 15 Minuten Reserve bleiben bewusst frei – für das, was immer passiert.

Beispiel-Zeitplan (wenn eure Trauung um 15:00 Uhr startet)

  • 12:00 Styling-Start
  • 13:30 Anziehen / letzte Handgriffe
  • 14:00 „Fertig“-Zeitpunkt (jetzt darf es ruhig werden)
  • 14:15 kleine Verschnaufpause, erste Portraits / kurze Momente mit euren Liebsten
  • 14:30 Abfahrt / Ankommen / Durchatmen
  • 15:00 Trauung

Wenn ihr einen First Look plant, lohnt sich ein klarer Slot im Ablauf – damit ihr ihn wirklich genießen könnt.
👉 Mehr dazu hier: First Look Shooting

Wenn ihr euch wünscht, dass dieser Morgen wirklich ruhig bleibt:

Ich helfe euch dabei, den Ablauf so zu planen, dass ihr euch nicht treiben lassen müsst – sondern euch aufeinander konzentrieren könnt.

  • Ablauf-Check + Timing-Empfehlung für euren Hochzeitstag
  • Tipps für Licht/Ort/Details

Wenn das zu euch passt, schreibt mir gern kurz.

Getting Ready der Braut: So bleibt’s ruhig – und sieht auf Fotos richtig gut aus

Ein entspannter Ablauf entsteht oft durch ein paar kleine Entscheidungen:

Probestyling ist kein „Nice-to-have“

Ein Probestyling gibt euch Sicherheit:

  • Ihr wisst, wie ihr ausseht – und dass ihr euch damit wohlfühlt.
  • Ihr wisst auch, wie lange es wirklich dauert.

Outfit-Tipp fürs Getting Ready

Wenn ihr Fotos mögt, die „leicht“ wirken:

  • Ein helles, schlichtes Outfit wirkt auf Bildern ruhiger als dunkle Jogginghose.
  • Wichtig: Nichts, was man über den Kopf ausziehen muss (Make-up!).

Kleid & Details: lieber vorbereitet als hektisch

  • Wenn ihr einen Steamer habt: perfekt. Falls nicht – schaut, ob die Location/Hochzeitslocation helfen kann.
  • Legt euch alles bereit, was später schnell gebraucht wird: Schuhe, Schmuck, ggf. Schleier.

Brautstrauß & Ringe: kurz organisieren, viel Ruhe gewinnen

  • Der Strauß ist oft „plötzlich da“ – plant kurz, wer ihn entgegennimmt und wohin damit.
  • Ringe & wichtige Dinge (Ausweis, Trauheft, Gelübde) gehören an einen festen Platz.
Fertig gestylt und gekleidet noch ein kurzer Blick durchs Fenster der Braut

Getting Ready vom Bräutigam: schnell – aber nicht unwichtig

Viele Bräutigame denken: „Bei mir dauert das nicht.“
Stimmt – und trotzdem entstehen hier oft starke Bilder, wenn man’s nicht „nebenbei“ macht.

Das hilft für entspannte Fotos

  • Hemd & Anzug hängen bereit, knitterfrei
  • Schuhe sind eingelaufen (klein, aber rettet Laune)
  • Uhr / Manschettenknöpfe / Gürtel liegen zusammen
  • Haare/Bart: frisch, aber ohne Experiment am Hochzeitstag
  • Wenn Freunde dabei sind: lieber zwei, drei gute Leute – statt ein volles Zimmer
Bräutigam beim Bürsten der Haare
Zuknöpfen des Hemds
Bräutigam schaut noch mal aus dem Fenster bevor es gleich losgeht

Häufige Getting-Ready-Fehler (und wie ihr sie vermeidet)

  1. Zu wenig Puffer
    → Lösung: 60 Minuten vor Abfahrt fertig sein.
  2. Dunkles, kleines Zimmer
    → Lösung: ans Fenster, weniger „Deko“, mehr Ruhe.
  3. Zu viele Personen im Raum
    → Lösung: entscheidet vorher, wer wirklich dabei sein soll.
  4. Alles liegt überall
    → Lösung: ein „Bereitgelegt“-Spot für alles Wichtige.
  5. Ihr hetzt euch selbst
    → Lösung: bewusst 10 Minuten „Nichts“ einplanen. Genau da passieren oft die schönsten Momente.

FAQ: Getting Ready Fotos

Wenn ihr gerade plant und wissen wollt, ob euer Termin noch frei ist:
👉 Dann schreibt mir hier kurz – ich melde mich schnell zurück.

Rechnet realistisch: Styling + Anziehen + Puffer. Bei vielen Paaren sind das 2–3 Stunden, manchmal mehr – je nach Ablauf und Anzahl der Personen.

Beides kann perfekt sein. Hotel wirkt oft „cleaner“, Zuhause emotionaler. Entscheidend sind Licht, Ruhe und Platz.

Plant so, dass ihr 60 Minuten vor Abfahrt wirklich fertig seid – plus 15 Minuten Reserve. Genau diese Luft macht den Morgen ruhig und verhindert, dass ihr in Hektik in die Trauung startet.

Wenn es euch gut tut: ja. Aber lieber wenige, die euch wirklich Ruhe geben – statt „Event“ im Zimmer.

Ja – wenn die Wege passen oder wir den Ablauf sinnvoll planen. Genau dafür ist ein guter Zeitplan so wichtig.

Etwas, in dem ihr euch wohlfühlt – und das auf Fotos ruhig wirkt. Und: nichts über den Kopf ausziehen, wenn Make-up schon fertig ist.

Was kommt nach dem Getting Ready?

Wenn ihr mögt, baut euren Hochzeitstag wie eine kleine Reise auf – Schritt für Schritt.
Hier geht’s zur Übersicht aller wichtigen Phasen mit Fototipps:

👉 Hochzeitsfotos: Getting Ready, First Look, Trauung, Gruppenfotos, Paarshooting & Feier

Braut im Brautkleid beim Getting Ready - Hochzeitsfotograf Thomas Kowalzik

Was ist mit eurem Getting Ready? Interesse?

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