Der Trend geht immer mehr zur kirchlichen Trauung in Deutschland. Dies ist natürlich ein ganz besonderer Moment gespickt mit Emotionen und Romantik.

Genauso wie bei der Trauung im Standesamt, sind bei einer Hochzeit in der Kirche einige Punkte zu beachten. Ganz wichtig ist die standesamtliche Eheschließung. Diese muss vor Eurer kirchlichen Hochzeit erfolgen.

Um kirchlich getraut werden zu können ist es Erforderlich das mindestens einer von Euch Mitglied der Kirche ist. Wendet Euch zuvor ans Pfarramt oder nehmt Kontakt zu Deinem Pfarrer auf, dieser hat entsprechende informationen für Euch.

Diese Unterlagen sind wichtig

Wie auf dem Standesamt geht es hier auch nicht ohne Bürokratie. Darum wird hier ein ein Taufschein benötigt. Dieser Schein wird gewöhnlich vom Pfarramt ausgestellt und darf nicht älter als sechs Monate sein. Nicht-Mitglieder der Kirche benötigen anstelle des Taufscheins einen anerkannten „Ledigennachweis“. Diesen bekommt man auf dem Einwohnermeldeamt.

Das Traugespräch

Sind diese Dokumente alle vorhanden, dann kann das Traugespräch erfolgen. Dies führt Ihr mit Eurem Pfarrer. In diesem Gespräch sind weitere rechtliche Fragen enthalten. Weiterhin wird ein „Eheprotokoll“ zu dem Traugespräch geführt. Darin werden alle notwendigen Daten und Fakten erfasst und dokumentiert. Solltet Ihr offene Fragen oder Probleme mit bestimmten Punkten haben, dann solltet Ihr diese hier besprechen. Weitere Fragen zur kirchlichen Trauung solltet Ihr bei dem Traugespräch genauso besprechen. Verläuft das Gespräch positiv, wird das Eheprotokoll vom Pfarrer und von Euch unterschrieben und ist damit rechtskräftig.

Darauf solltet Ihr achten

Es ist nicht zwingend Notwendig, dass man getauft ist für eine kirchliche Hochzeit. Viele Pfarrer gehen bei der Feier auf den ungetauften Partner mit ein. Eine Konfirmation oder Firmung ist nicht notwendig. In unserer modernen Zeit finden viele religionsverschiedene Partner zueinander. Dies ist kein Hindernis für eine kirchliche Hochzeit. Oft werden bei der Eheschließung der Respekt und die Wichtigkeit des Glaubens erläutert.

Bei geschiedenen Paaren könnte es zu einem Problem kommen. Für die Kirche entspricht eine Scheidung nicht dem Sinn der Eheschließung vor Gott. Aus diesem Grund muss ein Kirchengericht die Ehe für ungültig erklären. Ist dies der Fall, dann steht einer kirchlichen Trauung nichts mehr im Weg.

In wieweit eine kirchliche Hochzeit möglich ist trotz Austritt aus der Kirche, solltet Ihr mit euerem Pfarrer bzw. mit dem zuständigen Pfarramt erörtern.

Euer großer Tag

Damit Eure Hochzeit in Eurer Kirche an Eurem Wunschtermin stattfinden kann, ist es wichtig schon frühzeitig den Termin abzusprechen. Somit ist sichergestellt das die Örtlichkeit an diesem Tag zugänglich ist. Bei dieser Zeremonie steht nicht nur das Eheversprechen im Mittelpunkt. Es geht um Euer Leben in der Gemeinde mit der neu gegründeten Familie.